Da prallen Welten aufeinander! In der Burger Stadthalle veranstaltet die AfD-Landtagsfraktion einen Bürgerdialog - davor hat sich Protest angekündigt. Das "Burger Bündnis gegen Rechts – für Toleranz und Menschlichkeit" organisiert eine Kundgebung im Umfeld der Stadthalle.
Laut einer Pressemitteilung bezweifelt die Initiative, dass es sich um ein offenes Dialogformat handelt. Zudem erklärt das Bündnis, das erst kürzlich beschlossene Regierungsprogramm der AfD stelle zentrale Grundwerte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Frage.
Viele Burger stellen sich die Frage: Bleibt es friedlich? Die Polizei ist vorbereitet, es wäre bundesweit nicht der erste Zwischenfall.
In der Stadthalle wird ab 18.30 Uhr der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund aus Tangermünde erwartet. Bei der Landtagswahl am 6. September strebt er den Posten des Ministerpräsidenten an. Im Podium sitzen zudem Gordon Köhler (stellvertretender Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion) sowie der Landtagsabgeordnete Jan Scharfenort. Sie wollen über das aktuelle politische Geschehen diskutieren und Einblicke in die parlamentarische Arbeit der stärksten Opposition im Landtag geben - so steht es in der Einladung auf der Homepage.
Unterdessen rufen das Burger Bündnis sowie weitere Organisationen zu einer offenen Kundgebung für Demokratie und Vielfalt auf, "um eine klare gesellschaftlichen Haltung zu zeigen", wie es in der Mitteilung heißt. Es soll ab 17 Uhr eine friedliche Zusammenkunft stattfinden.

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