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Polizei im Dauereinsatz: Juwelier-Einbruch, zerstörte Wahlplakate und grausame Schafschlachtung

Aus Sachsen-Anhalt berichtet Falk Heidel

 

Reichlich zu tun hatte die hiesige Polizei am Wochenende in der Region. Unter anderem ging es um die grausame Schlachtung von Schafen, um einen Einbruch in ein Juweliergeschäft und großflächig verschmierte und zerstörte Wahlplakate. Hier eine Auswahl

 

Taschendieb im Einkaufsmarkt

Im Genthiner Netto-Markt an der Friedenstraße sind einer Rentnerin (84) am Freitag Geldbörse und Kreditkarten gestohlen worden

 

Grausame Schlachtungen

Alles andere als fachgerecht schlachtet ein Mann (40) aus Burg offensichtlich schon länger Schafe. Die Polizisten haben das Veterinäramt des Landkreises hinzugezogen. Der Mann besitzt keinen Nachweis für eine fachgerechte Schlachtung. Zudem hat er auch keine  amtliche Fleischbeschau durchführen lassen. Das Veterinäramt hat die Ermittlungen aufgenommen. Der "Metzger" muss sich auf mehrere Ermittlungsverfahren einstellen. 

 

Mit Gullideckel gegen Juweliergeschäft

 

Mit einem Gullideckel wollten zwei Männer die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts an der Schartauer Straße in Burg einschlagen. Doch wegen der Beschaffenheit der Fenster wurde lediglich die erste Schicht des Sicherheitsglases beschädigt. Ohne Geld und Edelsteine machten sich die Täter in der Nacht zu Sonntag aus dem Staub. Den Schaden beziffert die Polizei mit 2.000 Euro.

 

Vandalismus an Wahlplakate

Der AfD Kreisverband Stendal beklagt massiven Vandalismus an Plakatwerbungen (Foto).

In der Nacht zu Sonntag wurden in Tangermünde an mehreren Stellen vier Bauzaunbanner   zerstört. Am Donnerstag wurde das Großplakat in Stendal am Uenglinger Tor nach weniger als eine Stunde nach dem Aufbau zerstört. Insgesamt wurden bereits 40 Einzelplakate im gesamten Stendaler Stadtgebiet zerstört oder gestohlen. Auch in einzelnen Dörfern (Klein Schwarzlosen, Dahlen, Bittkau) sind Plakate entwendet worden. Am Sonntag vor einer Woche gab es laut einer Information der AfD eine Attacke auf drei Wahlkampfhelfer mit Körperverletzung. 

 

Unfall durch betrunkenen Lkw-Fahrer

 

Ein Lkw-Fahrer (28) aus Polen stieß beim Rangieren gegen eine geöffnete Schranke der JVA Burg-Madel. Die Polizei kontrollierte den Mann. Ergebnis:  1,6 Promille. Es folgte eine Blutprobenentnahme. Den Führerschein haben die Beamten sichergestellt. Der Mann muss sich auf ein Strafverfahren einstellen.

 

Mäher-Fahrer ohne Fahrerlaubnis

 

Auf einer Straße in Haldensleben war ein Mann auf seinem mit seinem Aufsitzmäher inklusive  Anhänger unterwegs, letzteres ohne Nummernschild. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 45-jährige Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem waren weder der Mäher noch der Anhänger für den Straßenverkehr zugelassen beziehungsweise versichert.

 

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