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Jetzt Termine fürs Impfzentrum buchen

Ab  nächste Woche wird der Terminservice für das stationäre Impfzentrum in Burg freigeschalten. Dieser wird online über die Internetseite des Landkreises (www.lkjl.de) erreichbar sein. Dort können dann Termine ab dem 6. Aprilgebucht werden. Ziel ist es,  500 bis 800 Impfungen pro Tag durchzuführen. Impfberechtigt sind Personen in der ersten und zweiten Prioritätsgruppe, dies betrifft unter anderem 70- bis 80-jährige Personen, Menschen mit Trisomie 21 und Transplantationspatienten. Parallel führen aktuell 13 Hausarztpraxen die Impfungen gegen das Corona-Virus durch. Mit Hilfe der Hausärzte wird gerade auch eine Lösung für das Impfen von immobilen Personen organisiert. „Wir haben große Fortschritte beim Impfen erzielt. Das ist bislang eine echte Teamleistung“, so das Zwischenfazit von Landrat Steffen Burchhardt (SPD).

Die dezentralen Impfstationen waren in dieser Woche in Genthin, Möckern, Gommern und Möser aufgebaut, um die Altersgruppe der über 80-Jährigen mit der Erstimpfung zu versorgen. In den Einheitsgemeinden konnten über 2.300 Personen geimpft werden. Außerdem wurde den Lehrern und Mitarbeitern der weiterführenden Schulen kurzfristig ein Impfangebot über die temporären Impfstationen unterbreitet. Insgesamt haben bisher 11.300 Personen die Erstimpfung und 3.470 die Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Dies entspricht bei der Erstimpfung 12,6 Prozent der Landkreis-Bevölkerung und 3,9 Prozent bei der Zweitimpfung. Im bundesweiten Vergleich liegt das Jerichower Land damit sogar deutlich vor dem erstplatzierten Saarland, das durchschnittlich auf 11,7 Prozent Erstimpfungen kommt. In Sachsen-Anhalt sind es nach Daten des Robert-Koch-Instituts bisher im Durchschnitt 9,7 Prozent.

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen im Jerichower Land lag innerhalb der letzten sieben Tage bei 179 Fällen. Die Inzidenz liegt derzeit bei 203 und damit erstmalig über der 200er-Marke. Insgesamt gibt es 2.547 Fälle im Landkreis seit Beginn der Pandemie. Es befinden sich 967 Personen in häuslicher Quarantäne, stationär müssen 15 Personen behandelt werden, eine davon intensivmedizinisch. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind seit Beginn der Pandemie 123 Personen verstorben, davon sind vier Sterbefälle in den letzten sieben Tagen hinzugekommen.

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